Skigymnastik macht fit für die Piste

Mit der Vorbereitung rechtzeitig beginnen

Gebrochene Knochen und gerissene Bänder – Verletzungen, die für Ärzte in Skigebieten zum Alltag gehören. Dabei sind mangelnde Kondition und untrainierte Muskeln der Wintersportler oft die Ursache für Unfälle auf den Pisten. Wenn Sie Skifahren, das Unfallrisiko verringern und den Spaß im Schnee somit vergrößern wollen, dann sollten Sie sich schon frühzeitig auf den eisigen Sport vorbereiten.

Skigymnastik lautet das Stichwort. Ein Ganzkörpertraining, das Ihren Körper gezielt auf den Wintersport vorbereitet. Die Skigymnastik besteht aus einer Kombination von Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining, erklären Sportmediziner. Durch die Stärkung der Muskulatur wird die Ermüdungsschwelle herabgesetzt und somit das Sturzrisiko verringert.

Dabei gibt es für Sie verschiedene Möglichkeiten, Skigymnastik zu betreiben: Fitness-Studios, Sportvereine und Skiclubs bieten spezielle Trainingsprogramme an, in denen eine Vorbereitung unter Anleitung von Experten stattfindet. Mediziner empfehlen vor allem Untrainierten ein solches Training unter Anleitung, da diesen oft eine richtige Umsetzung der Übungen schwer falle. Ergänzend dazu bieten sich vor allem Ausdauersportarten wie beispielsweise Joggen und Inline-Skaten zur Vorbereitung für Sie an, wobei Letzteres wegen der zum Skifahren ähnlichen Bewegungsabläufe besonders vorteilhaft ist. Aufgrund der ungewohnten Belastung beim Skifahren sollten aber nicht nur Sportmuffel, sondern auch vermeintlich trainierte Freizeitsportler sich für die Piste entsprechend vorbereiten. eine entsprechende Vorbereitung für die Piste.

Wenn Sie das ganze Jahr über sportlich nicht aktiv sind, sollten Sie spätestens drei Monate vor Reiseantritt mit der Skigymnastik beginnen, empfehlen Sportmediziner. Doch wer macht sich bereits im September Gedanken über den Wintersport im Dezember oder Januar? Wer nun die bekannte Torschlusspanik bekommt, weil er bis dato immer einen großen Bogen um das Fitnessstudio gemacht hat, sollte sich jetzt nicht verkrampft in ein einen Crash-Kurs stürzen oder die Flinte ins Korn werfen. Denn grundsätzlich gilt: “Eine kurze Vorbereitung ist besser als gar keine”. Dabei ist es jedoch enorm wichtig, dass Sie Ihren Körper nicht überfordern und das Training der eigenen Fitness anpassen.
Es ist aber nicht allein die Skigymnastik, die das Risiko von Verletzungen und Unfällen verringert. Eine kurze Aufwärmphase nach einer langen Liftfahrt oder Pause in der Skihütte ist wichtig, um Muskelzerrungen und -verletzungen vorzubeugen.

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